Offensichtlich gefällt nicht allen Menschen, was wir machen bzw. wofür wir stehen. Der Klimastreik fordert einen radikalen Systemwandel. Diese Forderung löst bei einigen Personen Ängste aus, gewisse sind teilweise berechtigt, andere doch eher irrational. Ein Teil dieser Aufgescheuchten haut dann seine Wut in die Tasten oder schreibt seinen Frust nieder. Diese Schmähschriften können dabei sehr unterschiedlich ausfallen: Einige wissen sich höflich und diskursfähig auszudrücken, doch ein substanzieller Teil verliert dabei jeglichen Respekt und greift zu krassen Beleidigungen und Drohungen, gewisse davon sind strafbar. Je nach Kommunikationsmedium richten sich diese Hassbotschaften anonym an die ganze Bewegung oder aber an einzelne Klimastreikende, die sich in den Medien oder TikTok-Videos exponieren. Wir, als betroffene Personen, sind uns bewusst, dass wir nur als Blitzableiter für diesen Hass dienen, doch deren Botschaften lassen uns nicht unberührt. Wenn Briefe mit impliziter Gewaltandrohung mit vollständiger Adresse an einen gesendet werden, vermiest das manchmal den ganzen Tag. Generell ist es äusserst schwierig, Hate-Posts zu ignorieren, oft hinterlassen sie eben doch Spuren. Da ist es umso wichtiger, dass wir uns auf eine starke Gemeinschaft, wie wir sie mit der Klimabewegung haben, verlassen können. Wir werden uns niemals von diesen Hater*innen unterkriegen lassen, der Kampf für Klimagerechtigkeit ist zu wichtig. Ihr könnt uns dabei am besten unterstützen, indem ihr selbst aktiv werdet, Hasskommentare meldet und auch positive Kommentare hinterlasst.
#klimastreik #ClimateJustice